Teutonia

Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut

Presseberichte 2010


29.01.2010
«Teutonia» hat ihr 175. Jubiläum im Visier

Ehrungen beim MGV Teutonia: (v. li.) Reinhard Beier, Otto Mallebré, Knuth Hartmann, Mathias Laux, Wolfgang Trost und Ralf Meuser. Foto: Volkwein 

Ehrungen und Neuwahlen des Vorstandes standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des MGV «Teutonia» Villmar.

Villmar. Sämtliche zur Wahl stehenden Vorstandspositionen des MGV «Teutonia» Villmar bleiben unverändert. Demnach gehören dem geschäftsführenden Vorstand wie bisher als Erster Vorsitzender Knuth Hartmann, Zweiter Vorsitzender Alwin Scheu, Schriftführer Detlef Martin und Kassierer Wolfgang Friedrich an. Abschließend wurde als Kassenprüfer für den ausscheidenden Bernhard Stuhl Wolfgang Trost gewählt.

Bei den Ehrungen konnte der alte und neue Vorsitzende Knuth Hartmann zahlreiche fördernde Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein mit Urkunden und Ehrennadeln des hessischen Sängerbundes ehren. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Ralf Meuser und Mathias Laux ausgezeichnet, seit 50 Jahren hält Otto Mallebré dem Verein die Treue, und für 60-jährige Mitgliedschaft in der Teutonia erhielt Reinhard Beier Urkunde und Ehrennadel.

In Abwesenheit wurden für 65 Jahre fördernde Mitgliedschaft Rolf Löber, für 60 Jahre Alfred Brahm und Jakob Brahm, für 50 Jahre Horst Nierfeld, für 40 Jahre Gunter Bleck, Reinhold Bokler, Raimund Dill, Gerhard Prahl, Rudolf Rosbach, Peter Michael Scheu, Raimund Witterhold und Emil Kessler geehrt; seit 25 Jahren ist Markus Schermuly dabei. Die Urkunden und Ehrennadeln werden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Der von Kassierer Wolfgang Friedrich vorgetragene Bericht zeigte zwar leicht rückläufige Einnahmen, aber insgesamt ein, wie er sagte, «stabiles, zufriedenstellendes Ergebnis». Ute Wünschmann bescheinigte als Kassenprüferin eine vorbildliche Kassenführung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Auch die von Wolfgang Friedrich vorgeschlagene Beitragsstabilität für 2010 wurde einstimmig gebilligt.

Martin Trimpler stellte den Mitgliedern die neue Internetseite des Vereins vor, die ab 3. Februar unter http://www.teutonia-villmar.de erreichbar ist und viele Informationen rund um den Verein anbietet.

Knuth Hartmann gab einen Ausblick auf das laufende Jahr. Hier steht bereits jetzt die Planung des 175. Vereinsjubiläums 2011 im Fokus. Vormerken sollten sich alle Interessierten den Vereinsausflug vom 22. bis 26. Juli nach Bad Staffelstein und das eigene Konzert, das am Samstag, 16. Oktober, in der Villmarer König-Konrad-Halle stattfinden wird. Hvo
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20.02.2010
Neue Wege in der Chormusik

Lorenz Maierhofer erarbeitet in Niederbrechen neue Wege zum Singen und zur Chormusik.  

Singen und Chormusik haben Zukunft. Wege dorthin weisen zwei Veranstaltungen für alle am Gesang Interessierten in Niederbrechen.

Brechen-Niederbrechen/Limburg. Das Amt für Katholische Religionspädagogik in Limburg und der Sängerkreis Limburg laden alle interessierten Sängerinnen, Sänger, Chorleiter, Musik-und Religionslehrer, Kirchenmusiker, Kindertagesstätten-Pädagogen, Leiter von Kinder- und Jugendchören und Singkreisen, Vorstände und Entscheidungsträger sowie Projektchöre zu zwei Seminarveranstaltungen mit dem international bekannten Komponisten, Chorleiter und Musikpädagogen Lorenz Maierhofer aus der Steiermark/Österreich in die Kulturhalle in Niederbrechen ein. Inzwischen haben seine vielfältigen Kompositionen auch bei den Chören dieser Region Eingang gefunden. Lorenz Maierhofer, der auch vor zwei Jahren das Chorleiterfortbildungsseminar des Hessischen Sängerbundes im Wilhelm-Kempf-Haus Wiesbaden-Naurod leitete und einen starken Eindruck hinterließ, ist in vielen Genres der Musik zu Hause.

Das Seminar am Freitag, 12. März, 13.30 bis 18.30 Uhr, steht unter dem Thema «Neue Wege zum Singen in Kindertagesstätten, Schulen, Kinder- und Jugendchören», während die Seminarveranstaltung am Samstag, 13. März, 9.30 bis gegen 19.30 Uhr, das Leitmotto «Neue Wege der Chormusik» hat.

Anmeldeschluss ist der 8. März. Über die Teilnahme entscheidet die Reihenfolge der schriftlichen Anmeldungen, da nur 400 Plätze zur Verfügung stehen. Die Teilnehmergebühr für Mittagessen und Getränke beträgt pro Seminartag 10 Euro, für beide Seminare 18 Euro. Hinzu kommen an beiden Tagen zusätzlich unterschiedliche Kosten für Materialien, wobei für Chorpartituren etwa acht Euro zu entrichten sind. Material und Partituren sind im Tagungsbüro zu erwerben. Die Seminarleitung bittet aus organisatorischen Gründen um schriftliche Anmeldung (Fax 0 64 31) 29 53 79 oder E-Mail relpaed-limburg@bistumlimburg.de). Aus praktischen Gründen werden keine Teilnahmebestätigungen durch den Veranstalter versandt.

Informationen zu dieser gemeinsamen Initiative des Amts für katholische Religionspädagogik in Limburg und des Sängerkreises Limburg gibt es unter der Rufnummer (0 64 31) 29 53 85. Dort können sich Interessierte über «Coeli et terra» - «geistlich und weltlich» - informieren und auch Flyer mit Anmeldekarten anfordern. Sk
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13.04.2010
Das Singen zum Nulltarif ist nicht möglich

Josef Braß (3.v.r.) erhielt vom Sängerkreisvorstand die Urkunde zum Ehrengruppenvorsitzenden. Weiter auf unserem Foto (von links) Wolfgang Sarach, Frank Speth, Ursula Ender, Katrin Pfeiffer, Monika Braß, Andrea Brühl, Theodor Jung und Vorsitzender Gerhard Voß. Foto: Häring

Noch sieht es recht gut aus im Sängerkreis Limburg, doch auf der Hauptversammlung gab es auch warnende Stimmen, die eindringlich zu notwendigen Veränderungen aufforderten.

Hadamar-Oberweyer. Einstimmig wurde im Rahmen des Kreissängertages nicht nur der Erste Vorsitzende des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss, für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, auch alle anderen Vorstandsmitglieder blieben im Amt. Damit wurde die sehr gute Arbeit des Vorstandes, die auch durch die ausführlichen Berichte zum Ausdruck kam, in den vergangenen Jahren bestätigt.

Der Männergesangverein «Liederblüte» Oberweyer zeigte sich als ein hervorragender Gastgeber, der nicht nur durch ein tolles Bühnenbild den vielen Vertretern aus 57 Vereinen des Sängerkreises einen harmonischen Nachmittag bereitete. Die Versammlung wurde mit einem gemeinsam gesungenen Stück durch den Kinder- und Jugendchor, dem Männergesangverein «Liederblüte» und dem Frauenchor «ChoriFeen» unter der Leitung ihres Dirigenten Jan Schumacher auf den Nachmittag eingestimmt.

Gute Botschafter

Auf die hohe Zahl von 3430 Sängerinnen und Sänger in 73 Vereinen und auf die vielen Erfolge der heimischen Chöre bei Wertungssingen, bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben, bei Jubiläen und bei Konzerten verwies Vorsitzender Gerhard Voss. Nach seiner Auffassung sei dadurch der sehr gute Ruf des Sängerkreises erneut weit über dessen Grenzen hinaus getragen worden. «Wir wissen, dass bei uns noch mit Begeisterung gesungen wird» so Voss.

Voss widmete sich aber auch dem Thema «Chorsterben». Viele Chöre seien nicht mehr in der Lage, einen Chorleiter oder Chorleiterin zu finden, da die Mitgliedsbeiträge meist nicht mehr ausreichten, diese zu bezahlen. Positiv sei der Anstieg von Kinder- und Jugendchören zu vermerken. Hier ging der Dank von Voss an die Vereine, die diesen Weg unterstützen.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erwähnte Voss besonders den hessischen Chorwettbewerb in Schlitz. Dort sei der Sängerkreis Limburg von «Camerata Musica» Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher, der «Harmonie» Lindenholzhausen unter der Leitung von Martin Winkler und dem Pop- und Jazzchor «You’n Joy» der «Cäcilia» Lindenholzhausen unter der Leitung von Mathias Schmidt hervorragend vertreten worden. Alle drei Formationen haben sich mit ihrem Erfolg für den Deutschen Chorwettbewerb in diesem Jahr in Dortmund qualifiziert.

Voss blieb es auch vorbehalten, zwei Ehrungen vorzunehmen. Zum einen wurde Klaus Hertl für zehn Jahre Vorsitz im Männergesangverein «Liederkranz» Oberweyer ausgezeichnet. Zum anderen wurde Josef Braß zum Ehrengruppenvorsitzenden ernannt. Braß leitete über 20 Jahre die Geschicke der Sängergruppe 5.

Nach weiteren, ausführlichen Berichten der Jugendreferentin Katrin Pfeiffer und für die Frauenreferentin Andrea Brühl hatte für den Musikausschuss der Vorsitzende Jan Schumacher das Wort. Dieser wagte die mahnende Behauptung, «dass in zehn Jahren zwei Drittel der traditionellen Chöre von der Bildfläche verschwunden sind». Hier müsse bei den Vereinen ein Umdenken stattfinden. Er rief die Versammlung auf, sich nicht auf dem Argument des gesellschaftlichen Wandels auszuruhen. Es sollten neue Wege eingeschlagen werden. Seiner Meinung nach gehört dazu eine Neuorganisation der Mitgliedsbeiträge «Singen zum Nulltarif ist nicht mehr möglich und zeitgemäß», sagte Schumacher.

Der neue Vorstand

Er schlug vor, verstärkt Chorgemeinschaften zu bilden. Schumacher ist sich durchaus bewusst, dass nicht viele Vereine begeistert sind, mit einem Nachbarverein zusammen zu gehen. «Aber singen sie doch lieber zusammen, als überhaupt nicht mehr», verdeutlichte Schumacher.
Im Anschluss an die ausführlichen Berichte, in die noch ein Referat durch den Zweiten Vorsitzenden Frank Speth über das neue Abrechnungssystem «Oveso» eingebunden war, standen die Wahlen auf der Tagesordnung. Der alte und neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender Gerhard Voss, stellvertretende Vorsitzende Ursula Ender und Frank Speth, Kassierer Wolfgang Sarach, Schriftführer Theo Jung, stellvertretender Kassierer Klaus Semmler, stellvertretende Schriftführerin Gisela Schneider, Jugendreferentin Katrin Pfeiffer und die Frauenreferentin Andrea Brühl.

Anschließend gab es noch einen Ausblick auf das laufende Jahr. Dabei wurde das Ehrungskonzert am 31. Oktober in der Eichelberghalle in Aumenau und der nächste Kreissängertag im kommenden Jahr in Dehrn erwähnt. Kdh
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15.08.2010
«Teutonen-Reise» mit jeder Menge Kultur
Villmar. Prachtvolle barocke Kirchen, Klöster, enge Altstadtgassen und jede Menge Kultur standen auf dem Programm der «Teutonia-Erlebnisreise», die 60 Teilnehmer nach Franken führte.

Erster Halt waren das Kloster und die Klosterkirche von Banz ein Musterbeispiel des süddeutsch-böhmischen Barock zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Am späten Abend bezogen die Teutonen ihr Lager im Hotel «Sonnenblick» in Bad Staffelstein-Schwabthal. Am folgenden Tag ging es in die Porzellanmanufaktur «Goebel» in Rödental, wo die Villmarer viel über die Herstellung der handgefertigten Figuren erfuhren. Später besuchten sie die «Veste Coburg», die 167 Meter über dem Stadtzentrum liegt und zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands gehört. Der Reformator Martin Luther hielt sich im Jahr 1530 mehrere Monate hier auf.

Eine waschechte Fränkin zeigte den Teutonen Bayreuth. Besonders interessiert waren die Villmarer an Richard Wagner, der 1870 in Bayreuth ein Festspielhaus errichten ließ, das 1876 eröffnet wurde. Auf dem Programm standen auch die Besichtigung des Festspielhauses und das Wohnhaus von Richard Wagner «Haus Wahnfried».

Weitere Ziele der Reise waren die Stadt Kulmbach mit deren Brauerei- und Bäckereimuseum, das Altstadtfest nebst historischem Markt in Bad Staffelstein sowie Bamberg. Hier besichtigte die Gruppe die Altstadt und den Dom. Geschichten und Sagen erlebten die Villmarer auch nach der Besichtigung bei leckerem fränkischen Mittagessen, wobei der ein oder andere das bekannte «Rauchbier» probierte.

Natürlich stand auch Gesang auf dem Reiseprogramm. Am Sonntagmorgen gestalteten 40 Sängerinnen und Sänger der «Teutonen» unter der Leitung ihres Dirigenten Dr. Georg Hilfrich die Messe in der Kirche von Kloster «Banz» mit. Um Nachmittag sangen die Villmarer außerdem noch in der Basilika «Vierzehnheiligen» bei der Christopherus-Andacht mit. Nach dem Abschlusslied «Sancta Maria» ernteten die Sängerinnen und Sänger großen Beifall. Geselliger Abschluss der Reise war der traditionelle «Teutonenabend» mit Gesang und guter Laune. Nnp
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14.10.2010
Teutonen präsentieren Konzert mit Humor

Villmar. Der MGV Teutonia Villmar, ältester Verein im Ort, lädt mit seinem Frauenchor und dem gemischten Chor alle Freunde der Chormusik für diesen Samstag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr zu einem Konzert in die König-Konrad Halle ein. Unter dem Motto «Humor in der Musik» erwartet die Besucher ein vielseitiges, schwungvolles Programm mit Liedern nach Texten von Heinz Erhardt, Stücken des Österreichers Lorenz Maierhofer und Variationen über Schuberts «Die launige Forelle».

Ein Höhepunkt ist der Auftritt der stimmgewaltigen Sopranistin Kirsten Schierbaum, deren Repertoire sich von Oratorien des Barock bis zum Musical erstreckt. Als zweiter Solist des Abends wird Markus Ruckes das Programm bereichern. Ruckes spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Trompete, ist beim Bad Camberger Kurorchester als Pianist tätig und spielt bei den «Wiesbadener Symphonic Brass» die erste Trompete. Darüber treten das Posaunen-Quartett aus Villmar und der Gesangverein «Frohsinn» Erbach auf. Die Gesamtleitung hat Dr. Georg Hilfrich.

Der MGV «Teutonia» wurde 1836 gegründet, 2004 wurde ein Frauenprojektchor ins Leben gerufen, der seit 2007 in den Männerchor integriert ist und dem 40 sangesbegeisterte Frauen angehören. Die bisherigen gemeinsamen Auftritte bei Konzerten zeigen, dass die Gründung des Frauenprojektchores und deren Integration ein richtiger Schritt waren, hiervon können sich die Besucher des Konzertes live überzeugen.
Eintrittskarten für das Konzert sind im Vorverkauf für sieben Euro bei allen Sängerinnen und Sängern, der Bäckerei Schmidt, sowie im Schuhhaus Bleul erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse für neun Euro. hvo
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18.10.2010
Humor in der Musik

Die Sopranistin Kirsten Schierbaum.

Ein Jahr zu spät ein Jubiläumskonzert zu feiern, das muss durchaus kein Flop werden. Das wurde am Samstagabend beim Konzert des MGV «Teutonia» Villmar in der König-Konrad-Halle deutlich.
Villmar. Ein Jahr nach Händels 250. Todestag, ein Jahr nach Heinz Erhardts 100. Geburtstag und ein Jahr nach «20 Jahre nach Dr. Georg Hilfrichs Examen». Unter dem, Motto «Humor in der Musik» wurde vor sehr gut besuchtem Hause die schöne Kunst einmal von ihrer heiteren Seite gezeigt. Das sei schon lange einmal seine Idee gewesen, meinte «Teutonia»-Chorleiter Hilfrich. Doch letztes Jahr habe er das Konzert wegen Meniskusproblemen nicht machen können, und deshalb wurden jetzt die Jubiläen von Haydn und Mendelssohn-Bartholdy nachgeholt.

Dass das Konzert ein sehr gutes wurde, dafür sorgte vor allem auch die außergewöhnliche Profi-Sopranistin Kirsten Schierbaum. Solistinnen dieser Güte hört man auf Konzerten von Amateursängern eher selten, und deswegen wird man in Villmar die stimmgewaltige Brechenerin mit schauspielerisch sehenswerten Fähigkeiten so schnell nicht vergessen. «Stoßseufzer einer Dame, in bewegter Nacht», «Waldemar» und «Sexappeal» hießen die von ihr dargebotenen frivolen Lieder. Schierbaum traf jeden Ton, und sie spielte glänzend mit ihrer Mimik. Ihr Hang zur Komik wurde, begleitet von Hilfrich am Klavier, deutlich. Ob es jetzt in «Lob der Faulheit» oder «Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen» war. Schierbaum kann es aber auch auf herkömmliche Sopranistinnenweise, wie sie es anfangs zusammen mit dem neuen Selterser Star am heimischen Trompeterhimmel, Markus Ruckes, bei «Let the bright seraphim» oder dem «Herbstlied» bewies. Mit Schuberts Original «Die Forelle» stimmte sie auf die komischen Variationen von «Die launige Forelle» an, die der Männerchor der «Teutonia» zusammen mit dem Posaunenquartett Villmar vortrug. Sie setzten um, wie Mozart, Wagner, Beethoven oder Weber das Stück in ihrer einzigartigen Art wohl vertont hätten. Großes Lob an die Musiker Ulrich Schmidt, Tobias Höhler, Benedikt Haberer und Stefan Heister sowie Wolfgang Schierbaum, der tolle Forellen-Karikaturen dazu gemalt hatte.

Erhardts Gedichte

Der Frauenchor der «Teutonen» hatte Werke eines Meisters der Kalauer dabei. «Teutonia»-Vorsitzender Knuth Hartmann rezitierte Heinz Erhardts Gedichte «Die Made», «Die Kuh» oder «Die polyglotte Katze», die der Chor dann als Lieder umsetzte. Und gemeinsam mit den Männern als gemischter Chor gab es noch «Das Lama», dessen Drama war, nie im Leben gespuckt zu haben. Lustig blieb es auch beim Gastauftritt des Männerchors «Frohsinn» Erbach. Unter anderem hatte er Grönemeyers «Männer», das «Fräulein Helen» beim Baden gehen und «Mein kleiner grüner Kaktus» mitgebracht. Selbstbewusstsein zeigten die beiden Hilfrich-Männerchöre später gemeinsam mit Maierhofers «Gewiss, heut sind die Schönsten nur gekommen». Hilfrich lässt Maierhofer sehr gerne singen, weil er privat mit dem Österreicher gut befreundet ist. Dann hieß es noch «Duh dap dah» und «Heaven is a wonderful place». Das große Talent Ruckes erfreute mit dem zweiten Satz aus dem Trompetenkonzert Es-Dur von Haydn, dem «Eurovisions-Thema» sowie Variationen über «Karneval von Venedig», dessen Hauptmelodie man im Volksmund auch als «Mein Hut, der hat drei Ecken» kennt.
Kirsten Schierbaum kam noch einmal toll mit «Take back your mink» und dem provokanten «I hate men» daher. Und weil sie sich im Jahre 2010 Männer und Frauen nicht mehr «hassen», setzte der gemischte «Teutonia»-Chor mit den afrikanischen Stücken «Sana Sananina» und «Siyahamba» den Schlusspunkt. Das Ende eines schönen Abends schien so «Weit, weit weg». Doch manchmal trifft das Unerwartete urplötzlich ein. Das weiß Made junior von dem Treffen mit dem Specht. Doch das Konzert war gar nicht schlecht. Das Publikum dankte mit Applaus, die Made tot, die Musik aus. Rok
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17.10.2010
Villmar
Humor zeigt sich in der Musik
"Teutonia", Gastchöre und Solisten überzeugen in der König-Konrad-Halle

Villmar (mb). Zu einem abwechslungsreichen Konzert hatte der Männergesangverein (MGV) "Teutonia" Villmar in die König-Konrad-Halle eingeladen. Geboten wurde dem Publikum ein spannendes und unterhaltsames Programm, das zum Schmunzeln animierte und Musikliteratur weg vom Alltäglichen bot.  

Kirsten Schirbaum und Markus Ruckes

Als Motto hatten die Verantwortlichen sich "Humor in der Musik" ausgesucht und ein schwungvolles Programm unter anderem mit Liedern nach Texten von Heinz Erhardt, Stücken des Österreichers Lorenz Maierhofer und Variationen über Schuberts "Die launige Forelle" auf die Beine gestellt.

Durch das Programm führte routiniert der Teutonen-Vorsitzende Knuth Hartmann, als Akteure wirkten der Männer- und Frauenchor der Teutonia mit 60 Sängerinnen und Sängern sowie der mehr als 30 Sänger starke Männerchor "Frohsinn" Erbach mit.

Der Chor der Teutonia unter der Leitung von Dr. Georg Hilfrich Als zusätzliche Höhepunkte sind die Auftritte der stimmgewaltigen und wandlungsfähigen Sopranistin Kirsten Schierbaum aus Brechen zu begreifen. Als Lied- und Konzertsängerin erstreckt sich ihr Repertoire von den Oratorien des Barocks bis hin zum Musical mit diversen Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen. Sie ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung und gewann einen ersten Preis im Fach Sologesang.

Als zweiter Solist bereicherte der hervorragende Trompeter Markus Ruckes das Programm. Er spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Trompete, ist beim Bad Camberger Kurorchester als Pianist tätig und spielt bei den "Wiesbadener Symphonic Brass" die erste Trompete.

Karikaturen zu jedem Lied bereichern das Konzert auch optisch

Weiterhin wirkten das Posaunen-Quartett aus Villmar und der Gesangverein "Frohsinn" Erbach mit. Die Gesamtleitung hatte Dirigent Dr. Georg Hilfrich, dem auch die Auswahl der außergewöhnlichen Musikliteratur und deren Einstudierung mit den einzelnen Chören zu verdanken ist.
Eine optische Bereicherung des Konzertes stellten Karikaturen dar, die der Vater von Kirsten Schierbaum gemalt hatte und die je nach Lied wechselten.

Nach dem einleitenden "Let the bright seraphim" von Georg Friedrich Händel von den beiden Solisten und dem gewaltigen "Signum" (Jos van den Borre) vom gemischten Chor der Teutonen widmete sich Kirsten Schierbaum höchst amüsierlich dem "Lob der Faulheit" von Haydn, "Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen" von Hugo Wolf und "Die Forelle" von Franz Schubert. Franz Schöggl hat fantastische Variationen dieser "launigen Forelle" kreiert, die der Männerchor Teutonia und das Posaunenquartett auf köstliche Weise vortrugen.

Das "Fischchen" von Tadeusz Klaus, eine Vertonung des Heinz-Ehrhardt-Gedichtes, brachte die Sopranistin zu Gehör, es folgte der Frauenchor mit den von Uli Führe vertonten Ehrhardt-Texten "Die Made", "Tirili, piit-piit", "Die Kuh" und "Die polyglotte Katze": originelle, flotte Lieder, die großen Spaß bereiteten.

Dem zweiten Satz aus dem Trompetenkonzert Es-Dur von Joseph Haydn, vorgetragen von Markus Ruckes, folgte das "Herbstlied" von Felix Mendelssohn-Bartholdy, mit dem die Sopranistin brillierte. Der gemischte Chor der Teutonia gefiel sehr mit seinem wunderbar vollen Chorklang beim "Abschied vom Walde" (Mendelssohn-Bartholdy) und "Das Lama" von Jörg Edelmann.

Nach der Pause eröffnete Markus Ruckes mit dem Eurovisions-Thema von Marc-Antoine Charpentier den zweiten Konzert-Teil. Sehr fröhlich und hervorragend gesungen brachte dann der Männerchor "Frohsinn" Erbach "Fanfare a capella" von Lorenz Maierhofer, "Männer", "Fräulein Helen" und "Mein kleiner grüner Kaktus" in der Bearbeitung von Georg Hilfrich, "Der Tanzbodenkönig" von Lissmann und "Dana, dana" von Lajos Bardos zum Vortrag.

Ein weiterer Höhepunkt war dann der nächste Auftritt von Kirsten Schierbaum: in angepasster Kleidung begeisterte sie mit "Stoßseufzer einer Dame" (Theobald Tiger), "Er heißt Waldemar" (Michael Jary) und "Sexappeal" von Friedrich Holländer. Die beiden Maierhofer-Stücke "Gewiss, heut sind die Schönsten nur gekommen" und "Duh dap dah" sowie das "Jada/Heaven is a wonderful place" (Sund/Koperski) brachten dann der Männerchor "Frohsinn" Erbach und die Teutonia Villmar gemeinsam zum Vortrag.

Variationen zum Thema "Karneval von Venedig" von Jean-Baptiste Arban spielte Markus Ruckes, Kirsten Schierbaum sang "Take back your mink" (Loesser) und "I hate men" (Cole Porter), bevor der gemischte Chor Teutonia den Endpunkt des gelungen Konzertes setzte: "Sana Sananina" von Robert Sund, "Siyahamba" von Doreen Rao, "Weit, weit weg" von Lorenz Maierhofer und als Zugabe "Cant help falling in love" zogen frenetischen Beifall des Publikums für ein tolles Konzert nach sich.
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Dokument erstellt am 17.10.2010 um 17:42:11 Uhr


Konzertbericht Lokalreport

 

27.10.2010
Lieder, die Spaß machen

Unter der temperamentvollen Leitung von Ilja Slobodinski lief der MGV «Liederkranz» Dietkirchen zur Hochform auf. Foto: Koenig

Zum einem Herbstkonzert hatte der MGV «Liederkranz» in das neu renovierte Dietkircher Gemeindehaus geladen. Zahlreiche Chöre sorgten für ein abwechslungsreiches Programm.

Limburg-Dietkirchen. «Dies ist die erste offizielle stimmungsgemäße Nutzung des Dietkircher Gemeindehauses nach der Modernisierung»: Mit diesen Worten begrüßte Christoph Leber, Erster Vorsitzender des Männergesangsvereins (MGV) «Liederkranz», die zahlreichen Konzertbesucher. «Wir haben dieses Mal bewusst auf ein Motto verzichtet und den Chören bei der Liedauswahl freie Hand gelassen. So können wir uns heute Abend auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm freuen», sagte Leber.

Den Anfang und das Ende des rund eineinhalbstündigen Konzerts bestritt als Gastgeber der MGV «Liederkranz» unter der Leitung von Ilja Slobodinski. «Wir versuchen, Stücke auszuwählen, die beim Publikum gut ankommen und die beim Einstudieren Spaß machen», sagt der Chorleiter. Dies geschehe nun auch mit zunehmendem Erfolg. Nach einer Zeit des Umbruchs und einer notwendigen Verjüngung befinde sich der Chor wieder auf dem richtigen Weg, ergänzte der Vorsitzende, denn «unsere Lieder finden beim Publikum großen Anklang».

Dies war auch beim Herbstkonzert der Fall. Die lebhafte Darbietung von Liedern wie «Steal Away» von Marshall Bartholomew oder «Sing und Swing» von Karl-Heinz Jäger sorgten beim Publikum für großes Aufsehen.

Ähnlich temperamentvoll agierten der Frauen- und der Männerchor des Gesangsvereins «Teutonia» aus Villmar unter Leitung von Dr. Georg Hilfrich. «Er verlangt uns eine Menge ab, aber es macht auch sehr viel Spaß», sagte eine der Sängerinnen über ihren Chorleiter. Lieder wie «Die Kuh» oder «Die polyglotte Katze» fielen auch durch ihren Humor und sprühenden Wortwitz auf. Kein Wunder: Die Texte stammen aus der Feder des berühmten Komikers Heinz Erhardt.

Eher klassisch-traditionell gab sich der Sängerchor «Cäcilia» der Lubentiuskirche. Unter der Leitung von Johannes Albrecht unterhielt er die Zuhörer mit Klassikern wie «Wenn ich ein Vöglein wär» oder «Kein schöner Land».

Abgerundet wurde das Programm mit Auftritten des MGV «Eintracht» aus Limburg unter der Leitung von Matthias Braun, des ebenfalls von Georg Hilfrich angeführten MGV «Concordia» aus Niederbrechen sowie der Limburger Chorfreunde, die, wie der MGV «Liederkranz», von Ilja Slobodinski dirigiert wurden. Koe
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16.11.2010
Auf der Jagd nach herbstlichen Noten

Mit Präsenten bedacht wurden Sängerinnen des jungen Chores, Chorleiterin Ute Schäfer, Hornmeister Michael Loth, Dirigent Bernhard Diefenbach, der Vorsitzende der Teutonia Villmar, Knut Hartmann, Chorleiter Jürgen Grün und Pianistin Elisa Grün (von links).Foto: Horz Von Manfred Horz

Auf die dritte Jahreszeit eingestellt waren befreundete Chöre und das Bläsercorps des Jagdclubs Limburg beim Herbstkonzert des MGV «Germania» Niedertiefenbach.

Beselich-Niedertiefenbach. Da stimmte sogar die Deko: Am Eingang zum Saal stimmte ein jagdliches Motiv aus zwei Tannen, einer Ruhebank mit einer Flasche «Jägermeister» und präparierten Exemplaren Niederwild auf das Motto des Abends ein.

Der Vereinsvorsitzende Werner Knoth konnte im vollen Saal eine aufgeschlossene Zuhörerschaft aus Sangesfreunden mit Anhang mit dem Sängerkreisvorsitzenden Gerhard Voss an der Spitze begrüßen.

Der erste Teil war abwechslungsreich gestaltet, gewissermaßen war für jeden Geschmack etwas dabei, während die Lieder an die Jägerei dem zweiten Teil des Programmes vorbehalten waren, der auch vom Bläsercorps umrahmt wurde.

Der von Jürgen Grün geleitete Chor der Gastgeber eröffnete mit gefälligen Kompositionen – teils von Dirigententochter Elisa am Klavier begleitet. Er interpretierte «Der frohe Wandersmann» von Felix Mendelssohn Bartholdy und das «Das Dörfchen» von Franz Schubert und huldigte im Gedenken an das 150. Todesjahr von Friedrich Silcher edlen Tropfen und dem schönen Geschlecht mit den Liedern «Und sitz ich in der Schänke» und «Juchei, die muss ich haben!»

Der von Dr. Georg Hilfrich dirigierte gemischte Chor «Teutonia» Villmar hatte Liedgut fernab von Traurigkeit ausgewählt. Der Frauenchor sang die von Uli Führe komponierten und Heinz Erhardt getexteten Lieder «Die Kuh», «Die Made» und «Die «polyglotte Katze», der Männerchor interpretierte das von seinem Chorleiter komponierte «Sängerlied» sowie «Ja-Da/Heaven is a wonderful place», arrangiert von Wolfgang Koperski, und «Gewiss, heut sind . . .» von Lorenz Maierhofer. Im gemischten Chor sang die Teutonia «Signum», «Siyahamba» und «Can’t help».

Die neun Sängerinnen des «Jungen Chores St. Marien» Niedertiefenbach imponierten – teils mit Querflöte oder Klavier begleitet – im ersten Programmteil mit zwei sakralen Liedern, «Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben» und «Allein Deine Gnade genügt» und im zweiten Teil mit «The Rose» und der Elton-John-Komposition «Can you feel the love tonight», nach dem sie nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurden.

Der MGV «Eintracht» Frickhofen, in Vertretung von Jens Röth von Dr. Bernhard Diefenbach dirigiert, setzte mit «Die wahre Liebe» von Leos Janacek, «Die Lorelei» von Friedrich Silcher und «Blauer Mond» von Wilhelm Heinrichs den Schlussakkord hinter den ersten Programmteil.

Jagdhornklänge umrahmten den zweiten Programmteil. Zum Auftakt hatte Hornmeister Michael Loth das Jagdsignal «Begrüßung» sowie die Einleitung der Hubertusmesse, Schwarzwaldglocken, die Jagdfanfare von Kozeluh, die Hegewaldfanfare und Des Jägers Wanderliedchen ausgewählt.

In seinem zweiten Auftritt sang «Eintracht» Frickhofen «Ich ging emol spazieren», «Soon ah will be done» und nahm danach mit «Funiculi Funicula» die Zuhörer mit nach bela Italia.

Der von Ute Schäfer dirigierte Frauenchor «St. Marien» Niedertiefenbach ließ in «Horch, was kommt von draußen rein» das oft besungene «Feinsliebchen» aufleben, besang den «Schönsten Abendstern» und machte in «Ein Jäger längs dem Weiher ging» dem lieben Jäger Beine.

Schließlich ging auch der gastgebende Chor auf die Pirsch. Er stimmte «Wer jagen will, muss früh aufsteh’n», ritt mit dem «Jäger aus Kurpfalz» durch den grünen Wald und widmete sich auch dem «freien Wildbretschütz», dem in seinem weiten Revier das Jagen gehört.

Die Jagd nach Noten ließ das Bläsercorps mit einigen gern und oft gehörten Signalen und Grüßen ausklingen und endete mit dem Schlussmarsch aus der Hubertusmesse (Sortie de messe). Das war jedoch keine Aufforderung zum Aufbruch Richtung Heimat, sondern eine Einladung zu geselligen Beisammensein bei Speis und Trank.
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20.12.2010
Treu zum ältesten Verein in Villmar
Villmar. Bei der Weihnachtsfeier des Männergesangvereins «Teutonia» Villmar im Vereinslokal «Nassauer Hof» am Samstagabend standen Ehrungen langjähriger Mitglieder im Vordergrund. Der Vorsitzende des Chores Knuth Hartmann und der Vorsitzende des Sängerkreises Limburg Gerhard Voss ehrten Gerd Hundeborn, Edgar Otto, Gerhard Höhler und Josef Caspari für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft. Für 65 jährige Mitgliedschaft wurde Karl-Heinz Behr geehrt.

Der im Jahr 1836 gegründete Männerchor ist der drittälteste Gesangverein im Kreis Limburg-Weilburg. In Villmar ist die «Teutonia» der älteste Ortsverein. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Frauenchor innerhalb der Teutonia, der sowohl eigenständig als auch mit den Männern gemeinsam als gemischter Chor auftritt. «Und die Frauen mischen unseren Laden ganz schön positiv auf», so der Vorsitzende Hartmann, der das Jahr noch einmal Revue passieren ließ und sich bei allen Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement bedankte. Einer der Höhepunkte sei sicherlich der Auftritt des Chores bei der Hochzeit des Dirigenten Dr. Georg Hilfrich im Mai gewesen.

Die besinnliche Weihnachtsfeier wurde musikalisch umrahmt von der erst neunjährigen Alina Tries, Enkelin des MGV-Vorsitzenden. Sie erhält seit zwei Jahren Blockflötenunterricht beim Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Villmar. Hartmann lobte die Arbeit der musikalischen Früherziehung der Feuerwehr-Bläser. Auch in Begleitung von Chorleiter Dr. Hilfrich spielte Alina unter anderem «Ihr Kinderlein kommet», «O Tannenbaum»und «Alle Jahre wieder». Alle Anwesenden sangen zusammen «O du Fröhliche».

Amüsant wurde es durch den Vortrag des Chormitgliedes Rudolf Laux. Er präsentierte auf Mundart die Geschichte vom «Nassauische Struwwelpeter», während der Beamer begleitende Bilder an die Wand warf. Der Chor sang später noch «Das ist die Nacht» von Arnold Kempkes. Ps
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20.12.2010
Karl-Heinz Behr singt seit 65 Jahren
"Teutonia" Villmar feiert und ehrt

Villmar (mb). Bevor das Weihnachtsbuffet eröffnet wurde, gab es für die Mitglieder und Angehörigen des Frauen- und des Männerchors der "Teutonia Villmar" bei ihrer Weihnachtsfeier im Gasthaus "Nassauer Hof" erst einmal Nahrung für Auge, Ohr und Herz.

Ehrung für langjährige Sänger (v.l.) Gerd Hundeborn, Edgar Otto, Gerhard Höhler, Josef Caspari, Knuth Hartmann, Karl-Heinz Behr, Gerhard Voss

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Knuth Hartmann erfreute die junge Alina mit Vorträgen auf ihrer Flöte, die teilweise auch vom Dirigenten der Teutonia, Dr. Georg Hilfrich, am Klavier begleitet wurden.

Beim "O du fröhliche" stimmten alle Anwesenden mit ein. Mit dem Struwwelpeter auf nassauisch rief Rudolf Laux bei so manchem Gast ein Schmunzeln hervor. Und nach dem Auftritt des Männerchors, der sehr einfühlsam "Heilige Nacht" zum Vortrag brachte, folgten Ehrungen für langjährige Sänger durch den Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss.

So ist Karl-Heinz Behr seit 65 Jahren aktiv und seit 50 Jahren singen Edgar Otto, Josef Caspari, Gerhard Höhler und Gerd Hundeborn.

Pia und Anja Rubenröder haben in keiner Gesangsstunde gefehlt

Knuth Hartmann überreichte nach dem gelungenen Vortrag des Frauenchors "Veni Jesu" an Aktive, die wenig oder gar nicht gefehlt haben, kleine Anerkennungsgeschenke.

Dies sind: Pia und Anja Rubröder haben alle Gesangsstunden besucht und nie gefehlt, einmal fehlte Detlef Martin, zwei mal Knuth Hartmann, Rudolf Laux und Rudolf Schmidt und drei mal Johannes Rubröder und Hans-Josef Schrauth.

Gemeinsam sangen dann ergreifend die Frauen und die Männer die Lieder "Ave Maria" und "Tebje Pajom". Das "Teutonia-Christkind" kam dann auch für den langjährigen Dirigenten Georg Hilfrich: Vorsitzender Knuth Hartmann überreichte ein Geschenk und bedankte sich für die verständnisvolle Chorleitung.
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Dokument erstellt am 21.12.2010 um 23:22:14 Uhr