Teutonia

Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut

frühere Chorleiter der Teutonia

Dr. Georg Hilfrich
Chorleiter von 2001 bis 2012 
 
Georg Hilfrich (* 19. 05. 1960 in Limburg/Lahn) erhielt schon früh eine fundierte musikalische Instrumentalausbildung u.a. in Klavier (Willi Dankof), Trompete (Stathis Monogenis) und Kirchenorgel (Reinhold Gläser und Bernhard Hemmerle) sowie eine umfangreiche Kantoren- und Chorleiterausbildung bei den Limburger Domsingknaben (Matthias Breitschaft).
1983 absolvierte er die Chorleiterprüfung am Konservatorium in Frankfurt/Main. 1989 legte er ebenfalls in Frankfurt/Main das Kirchenmusikexamen ab. Im gleichen Jahr wurde er zum Chordirektor ADC ernannt.
Seit vielen Jahren nimmt er aktiv teil an Fortbildungsveranstaltungen und Workshops von z.B. Uwe Gronostay, Volker Hempfling, Robert Sund, Eberhard Metternich, Arthur Groß, Rudolf Desch, Reinhold Hartmann, Wolfgang Hauck, Willy Trageser, Winfried Siegler, Gerhard Jenemann, Richard Rudolf Klein, Karel Hron, Markus Eichenlaub, Lorenz Maierhofer u.a. 
Besondere Impulse erhielt er seit 1990 sowohl durch regelmäßige Arbeitsphasen mit dem Prager Männerchor und dem gemischten Chor CKD als Chorassistent von Miroslav Kosler, als auch durch Hospitationen an der Staatsoper und am Nationaltheater in Prag bei Milan Maly. Aus dieser Zeit stammen auch seine intensiven Kontakte zu Zdenek Lukas, der ihm einige Kompositionen widmete.
Aus seinem umfangreichen Oeuvre wurden seit 1984 mehr als 180 seiner Kompositionen und Bearbeitungen bei 18 verschiedenen Chormusik-Verlagen veröffentlicht. Zahlreiche Werke für instrumentale bzw. instrumental-vokale Ensembles liegen noch unveröffentlicht in Manuskriptform vor. Aufgrund seiner chorischen und kompositorischen Erfahrungen wirkte er als Lektor eines Musikverlages und als Musikrezensent.
Ein wichtiges Tätigkeitsgebiet ist die Klavier- und Orgelbegleitung von Solisten (u.a. Johannes Kalpers, Jana Hruby, Kirsten Schierbaum) sowie die Durchführung eigener Orgelkonzerte. Mit den unter seiner Leitung stehenden Chören hat er vielbeachtete Konzerte in vielen europäischen Ländern, USA und Kanada durchgeführt.
Als Pianist und Korrepetitor arbeitet er intensiv mit dem befreundeten österreichischen Komponisten Lorenz Maierhofer zusammen (u.a. in Workshops und Präsentationen des Helbling-Verlages).
Zu seiner Diskographie gehören Aufnahmen mit unterschiedlichen Gruppen und Genres, z.B.:
- 1983 „Hänsel und Gretel“ (Singspiel nach Humperdinck) 
- 1986 „Die Fernwalder Hofsänger“ 
- 1988 „Geistliche und weltliche Chormusik aus 5 Jahrhunderten“ 
- 1991 „Gruppe Heinrich“ 
- 1996 A. Dvorak: D-Dur-Messe, op. 86; G. F. Händel: Orgelkonzert g-moll, op. 4, Nr. 1;
           F.Mendelssohn-Bertholdy: Verleih uns Frieden 
- 1997 J. J. Ryba: Böhmische Hirtenmesse; A. Dvorak: Lieder aus op. 19;
           A. Dvorak: Te Deum, op. 103 
- 1999 J. S. Bach: Wachet auf, BWV 140; J. Chr. Fr. Bach: Die Kindheit Jesu;
           Mendelssohn-Bartholdy: Psalm 42, op. 42, Wie der Hirsch schreit
- 2001 Übernahme des Männergesangverein Teutonia Villmar. 

 2002 erfolgte beim Ungarischen Rundfunk in Budapest mit dem international renommierten „Musica Nostra Ensemble“ Budapest unter der Leitung von Frau Prof. Zsuzsánna Mindszenty die CD-Produktion „Die beste Zeit im Jahr ist mein“, die 24 eigene Bearbeitungen und Kompositionen für gemischten Chor und Frauenchor enthält.

Nach dem Studium der Zahnmedizin und mehreren Jahren zahnärztlicher Tätigkeit, legte er 1995 das Staatsexamen für das Lehramt an beruflichen Schulen ab. Seit 1996 unterrichtet er an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg/Lahn. 1997 erfolgten die Ernennung zum Studienrat auf Lebenszeit und die Promotion zum Dr. med. dent. Als Autor mehrerer berufsbezogener Fachbücher wird er in der Fachwelt geschätzt.  
 

Christoph Pabst 
Chorleiter von 1992 bis 2001 
 
Christoph Pabst studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und katholische Theologie an der dortigen Universität.

 Die Dirigentenausbildung erhielt er bei den Professoren Uwe Gronostay, Alois Ickstadt und Wolfgang Schäfer. In seinem Hauptfach Orgel unterrichtete ihn Profesor Hans-Joachim Bartsch.

 Seit 1996 ist er als Musik- und Religionslehrer an der Marienschule in Limburg tätig. 

Berthold Egenholf  
Chorleiter von 1953 bis 1992 
 
Unter dem Chorleiter Berthold Egenolf (*1931, Balduinstein - gest. 2019, Mainz), der von 1953 bis 1992 den Chor leitete, verlagerte die „Teutonia“ ihren Schwerpunkt auf die Durchführung anspruchsvoller Konzerte und die Teilnahme an Bundesleistungssingen und Bundessängerfesten.

Auch Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen standen auf dem Programm und geben Zeugnis von der Leistungsstärke des Männerchores. Ernsthaftes künstlerisches Bemühen unter Verzicht auf modisch reißerische Oberflächlichkeit rückte in den Mittelpunkt der Chorarbeit.

Fritz Seidel
Chorleiter von 1948 bis 1953 

In Herrn Fritz Seidel, Studienrat am Gymnasium in Limburg, konnte der Verein durch das Können und die Erfahrung des Chorleiters zu besondern Leistungen gebracht werden. Unter seiner Federführung wurden einige Konzerte, Rundfunksingen und auch Gesangwettstreite durchgeführt.

Matthias Bröckers  
Chorleiter von 1946 bis 1948 

Herr Matthias Bröckers aus Limburg übernahm die musikalische Leitung der Sänger. Das Rundfunksingen 1947 krönte seine Arbeit. Wegen eines Herzleidens mußte er 1948 seinen Posten als Dirigent niederlegen.

 

Dr. med. Hartmann  
Chorleiter von 1940 bis 1946 
 
Dr. Jakob Hartmann wurde am 22.02.1879 in Limburg geboren. Er kam 1905 als praktischer Arzt nach Villmar. 
Er war nicht nur der 1. Vorsitzende der Teutonia sondern auch der Chorleiter.


Chorleiter von 1920 bis 1940

  • Franz Damm Weilburg; von 1920 bis 1926
  • Heinz Möhn Limburg; von Februar bis Juli 1926
  • Theo Hannappel Dietkirchen; von 1926 bis 1927
  • Heinrich Hannappel Limburg; von 1927 bis 1940


Chorleiter von 1901 bis 1920 

  • Lehrer Rick Arfurt; von Juni bis Oktober 1920
  • Peter Pick Limburg; von 1919 bis 1920
  • Ferdinand Dernbach Lindenholzhausen; von 1913 bis 1919
  • Lehrer Fluck Villmar; von 1903 bis 1913
  • Opernsänger Saalberg Villmar; von 1901 bis 1903


Chorleiter von 1865 bis 1901 

  • Lehrer Schneider Villmar; von 1897 bis 1901
  • Opernsänger Saalberg Villmar
  • Lehrer Josef Ax Villmar
  • Herr Keul Limburg
  • Lehrer M. Berg Villmar
  • Lehrer Joseph Schmidt Villmar
  • Herr Gerlach
  • Lehrer Josef Ickstadt Villmar; um 1865


Chorleiter von 1836 bis 1865

  • Lehrer Josef Schönleber Villmar; um 1860
  • Lehrer Joh. Kranz Villmar
  • Lehrer Gilles Villmar; von 1843 bis 1857
  • Lehrer Zirfas Villmar; von 1836 bis 1843