Teutonia

Singen macht Spaß, Singen tut gut, ja, Singen macht munter und Singen macht Mut

Presseberichte 2014
 

Treue „Teutonen“ wurden ausgezeichnet

Von hvo

Villmar. Die Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand und die Ehrung treuer Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des MGV Teutonia Villmar in der König-Konrad-Halle.
Martin Trimpler bleibt für weitere zwei Jahre Erster Vorsitzender, in geheimer Wahl erhielt er von 66 abgegebenen Stimmen 61 Ja-Stimmen. Der Zweite Vorsitzende Detlef Martin wurde mit 60 Ja-Stimmen ebenfalls wiedergewählt. Wiederwahl fand auch beim Ersten Kassierer statt, hier erhielt Wolfgang Friedrich 64 Ja-Stimmen. Schriftführerin Sabine Stingl mit 63 Ja-Stimmen ebenfalls wiedergewählt, so dass der bisherige geschäftsführende Vorstand seine Arbeit in gleicher Besetzung fortführen kann. Als neuer Kassenprüfer wurde Armin Rosbach einstimmig gewählt.
Bevor zahlreiche Ehrungen durch den alten und neuen Vorsitzenden anstanden, wurde auf Antrag der Kassenprüfer sowohl dem Kassierer als auch dem Gesamtvorstand einstimmig Entlastung erteilt. Als erste Amtshandlung nach seiner Wiederwahl ehrte Martin Trimpler folgende langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein: Für 25-jährige Mitgliedschaft Ortwin Rosbach und Gaby Böckling, für 40 Jahre Bernhard Istel, Wolfram Caspari und Mathias Rosbach. Seit 60 Jahren halten Karl Stillger und Georg Höhler dem Verein die Treue. Alle Geehrten erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Urkunden und Ehrennadeln des Sängerbundes überreicht.
Des Weiteren bat Martin Trimpler vier aktive Mitglieder zum Gruppenfoto der Geehrten, sie wurden bereits während der Weihnachtsfeier für langjährige aktive Mitgliedschaft in der Teutonia ausgezeichnet. Dies waren für 25 Jahre Charlett Scheu, für 60 Jahre aktives Singen Alfred Schermuly, für 65 Jahre Rudolf Wünschmann und für unglaubliche 70 Jahre Josef Höhler.


(v. li.)  
Martin Trimpler, Ortwin Rosbach, Wolfram Caspari, Alfred Schermuly,
Bernhard Istel, Karl Stillger, Gaby Böckling, Mathias Roßbach, Charlett Scheu, Josef Höhler, Georg Höhler und Rudolf Wünschmann  -  Foto: Volkwein

Die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2014 wurde auf Empfehlung von Kassierer Wolfgang Friedrich stabil gehalten. Dies sei ein Dankeschön für die im Herbst geleistete Arbeit im Rahmen der Villmarer Kirmes, die erfolgreich von der Teutonia ausgerichtet wurde. Friedrichs Vorschlag wurde einstimmig angenommen. 
Höhepunkte des Jahres 2014 sind eine sechstägige Fahrt nach London vom 10. bis 15. Mai, das beliebte Groschenfest am 29. Mai und das eigene Konzert in der König-Konrad Halle am 25. Oktober. Zur London-Fahrt merkte Martin Trimpler an, dass diese nur bei einer Mindestbeteiligung von 30 Personen stattfindet; maximal stehen 45 Plätze zur Verfügung. Bei 30 Teilnehmern beträgt der Preis inklusive Halbpension 780 Euro pro Person im Doppelzimmer. Sollten 40 Personen mitfahren, verringert sich der Preis auf 740 Euro pro Person, ebenfalls im Doppelzimmer. 
Artikel vom 27.01.2014, 03:00 Uhr (letzte Änderung 29.01.2014, 02:43 Uhr)

 

 

Villmarer Groschenfest trotz Regenschauern gut besucht




Die Gastgeber des Villmarer Groschenfestes, die „Teutonia“, sang zur Unterhaltung schöne Volkslieder.
Foto: Klöppel

Villmar. Bis vor 35 Jahren war das Groschenfest der „Teutonen“ in Villmar eine Institution. Doch irgendwann verlor der örtliche MGV die Lust, weil teilweise ohne Überdachung das Wetter zum Feiern zu schlecht war und das Fest nach Jahren an Anziehungskraft verloren hatte. Zu seinem 175-jähriges Bestehen 2011 erinnerten sich die Teutonen an die Vereinsgeschichte und belebten das Groschenfest neu.
Mit tollem Erfolg, wie sich Vorsitzender Martin Trimpler zurückerinnert. Gestern war wieder soweit, wenn auch das Wetter nicht optimal war. Für den leichten Regen zwischendurch hatte der Veranstalter mit vier Zelten vorgebeugt. Wie immer gab es klaren Schnaps für einen Groschen, egal ob als Zehn-Pfennig- oder als Zehn-Cent-Münze.
Trimpler erinnerte sich an seine Jugend zurück, wo man bei der „Teutonia“ wirklich noch für ein paar Groschen einen schönen Tag verleben konnte. „Wir haben Schnaps und Bier getrunken und unsere Wurst gegessen, und das alles für fünf Mark“, so der Vorsitzende. Zu billig möchte Trimpler die Getränke dann aber doch nicht anbieten, „denn wir wollen hier keine Massenbesäufnis“.
Nachmittags gab es Kaffee und von den Vereinsfrauen gebackenen Kuchen. Die letzten Gäste gingen erst am Abend heim. Für die Jugend gab es ein Nageleinschlagspiel und für die Kinder ein kleines Karussell alter Schule. Insgesamt feierten mehrere 100 Menschen mit der „Teutonia“ über den Tag verteilt und hörten auch einen schönen Auftritt des gemischten Chors der Gastgeber. Gesungen wurden Volkslieder „Kein schöner Land“, „Weit weit weg“ und das flottere „Good News“. Die gute Nachricht des Vereins lautete, dass es das Groschenfest noch lange geben soll – auch wenn es die echten Groschen längst nicht mehr gibt. (rok)



 

 

Chor trifft Kabarett




Die Teutonen proben für das Konzert - 
Bild: IK

Ein kurzweiliger Konzertabend mit einer bunten Mischung aus traditionellen Volksliedern, aber auch moderner englischsprachiger Popmusik sowie der Auftritt eines Kabarettisten - dazu laden die Sängerinnen und Sänger der Teutonia Vilmar am Samstag, den 25. Oktober 2014 um 20:00 Uhr in die König-Konrad-Halle nach Villmar ein.

Neben dem gastgebenden Chor werden das Ensemble Sonaris, der MGV Eintracht Niederselters sowie der Kabarettist Michael Döbbelin zum Gelingen des Abends beitragen.
Die Teutonia Villmar präsentiert sich dem Publikum - erstmals mit ihrem Dirigenten Dominik Pörtner, der seit 2013 den Taktstock führt - als Frauenchor, Männerchor sowie gemischtem Chor. Außerdem wird der Männerchor der Teutonia zusammen mit den Sängern des MGV Eintracht Niederselters bekannte Stücke deutscher Literatur vortragen.
Die Sängerinnen und Sänger des Ensemble Sonaris lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt kennen. Das Repertoire des Ensembles reicht von Werken aus dem Frühbarock über romantische Literatur bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und deckt dabei weite Bereiche der geistlichen und weltlichen Chormusik für sechs Stimmen ab.
Auch der Kabarettist Michael Döbbelin wird am Klavier mit virtuosen Wortspielen, originellen Rhythmen und pointierten Reimen die Besucher zum Schmunzeln bringen.
Das Konzert steht unter der Gesamtleitung von Dominik Pörtner.

Eintrittskarten gibt es ab sofort zum Preis von 8,00 Euro bei allen Sängerinnen und Sängern, der Bäckerei Schmidt, der Bäckerei Laux sowie im Schuhhaus Bleul. Restkarten werden an der Abendkasse zum Preis von 10,00 Euro verkauft.
Bericht aus dem Villmarer Boten

 

 

27.10.2014 Uhr
Von Peter Schäfer

Chormusik traf auf Kabarett

„Musik trifft Kabarett“ – so lautete das Motto eines mehr als gelungenen Abends, zu dem die Villmarer Teutonia in die König-Konrad-Halle eingeladen hatte. Eine kunstvoll-heitere Mischung, die beim Publikum hervorragend ankam.




Der MGV „Teutonia“ Villmar, der seit Jahren auch mit einem Frauenchor auftritt, wusste beim Jahreskonzert zu gefallen.

Villmar. Mit einem musikalisch anspruchsvollen Programm hat der traditionsreiche Männergesangverein „Teutonia 1836“ Villmar in der König-Konrad-Halle die Besucher seines Jahreskonzerts erfreut.
Seinen ersten großen öffentlichen Auftritt mit der Teutonia hatte dabei der neue, junge Chorleiter Dominik Pörtner. In weiten Zügen, das war erkennbar und vor allem hörbar, trug der Abend seine Handschrift. Mit fünf englischen Werken eröffnete die Teutonia den kurzweiligen Abend: „In this Heart“ von Sinéad O’Connor, „Good News“ von Wolfgang Kelber, „Angels“ in einem Arrangement von Oliver Gies und „The Blessing of Aaron“ von Norman Ramsey.
Seit einigen Jahren sind auch Frauen in den Männerchor integriert: Sie interpretierten das Lied „Red Red Rose“ von Stefan Kalmer. Pörtner hatte sich keine einfachen Werke ausgesucht. Und so war denn auch die Erleichterung von Chor und Dirigenten sichtlich spürbar, dass sie ihre Aufgaben gut gemeistert hatten. Bleibt die Frage, warum zu Beginn des Konzertes ein Block ausschließlich mit Werken englischer Sprache aufgeführt wurde. Wohl als „Ausgleichsversuch“, da alle weiteren Darbietungen in deutscher Sprache waren.

Dass der neue Teutonia-Chorleiter über ein umfangreiches Netzwerk verfügt, bewies er mit dem Engagement des „Ensemble Sonaris“. Drei Frauen und drei Männer aus dem Frankfurter Raum, die Musik und Gesang studiert haben, ernteten zu Recht viel Applaus für ihre Auftritte, beginnend mit dem lateinischen Werk „Cantate Domino“ von Claudio Monteverdi. „Er gebe uns ein fröhlich Herz“ – so lautet eine Zeile im „Nun danket alle Gott“ in einer Bearbeitung von Johann Hermann Schein, das sich anschloss. Den Auftretenden gelang es, ihre Freude an der Musik auf die Zuhörer überspringen zu lassen. Nach dem „Abendständchen“ überzeugte das Ensemble, das sich erst vor etwa einem Jahr formiert hat, in seinem Premieren-Auftritt noch mit einem gelungenen Arrangement eines der deutschesten Lieder überhaupt: „Der Mond ist aufgegangen“ in einer Bearbeitung von Schein. Nach sakralen Werken wussten die sechs Sängerinnen und Sänger auch mit einem weltlichen Teil zu überzeugen, und zwar mit den Liedern „Mein Mädel hat einen Rosenmund“ von Gunther Martin Göttsche, „Wenn alle Brünnlein fließen“, bearbeitet von Helmut Bare, „Bunt sind schon die Wälder“ von Wolfram Buchenberg und „Ade zur guten Nacht“, ebenfalls von Helmut Barbe.

„Chor trifft Kabarett“ – unter diesem Motto stand das Jahreskonzert. Teutonia-Chorleiter Dominik Pörtner war es gelungen, mit dem Auftritt des Musik-Kabarettisten Michael Döbbelin für einen weiteren Höhepunkt des Abends zu sorgen. Döbbelin erwies sich als Virtuose am Klavier und als Könner im Umgang mit ungemein schwierigen Texten. Der Künstler aus Wiesbaden, der in Mainz studiert, trug Werke des Berliners Bodo Wartke vor. Sie zeichnen sich durch virtuose Wortspiele, originelle Rhythmen und pointierte Reime aus. Da ging es um „Probleme, die ich früher noch nicht hatte“ oder „Andrea, komm wir gehen zu IKEA“ oder auch um „Constanze, die konnte tanze…da stand se“. Tolle Texte, die sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzen.

O du lieber Augustin

Der Männergesangverein „Eintracht“ Niederselters steht ebenfalls unter dem Dirigat von Dominik Pörtner. Eröffnet wurde der Eintracht-Auftritt mit „Schöne Nacht“ von Quirin Rische, dem sich „Weit geh’n die Gedanken“ von Rudi Kühn anschloss. Ursprünglich war dann „Der kleine Teddybär“ geplant. Der Chorleiter gestand jedoch, dass dieses Werk „noch nicht so saß“ und so kam stattdessen das amüsante „Nun sitz’ ich in der Schenke“ zur Aufführung. Für besonderes Amüsement sorgte dann eine Rapper-Fassung von „O du lieber Augustin“ von Lorenz Meierhofer. Ein Vergnügen für die Konzertbesucher – und ganz offensichtlich auch für die Sänger.
Bei einem gemeinsamen Auftritt trugen die Teutonia und die Eintracht „Im Dorf da geht die Glocke schon“ von Bernhard Weber sowie „Rheinisches Fuhrmannslied“ von Paul Zoll vor. Die beiden Chöre beendeten auch das wunderschöne Konzert mit dem „Dank am Abend“ mit einer Melodie von Robert Pracht. Der Teutonia-Vorsitzende Martin Trimpler führte gelungen durch das Programm.

 

 

Region Weilburg und Limburg

Chor trifft Kabarett in Villmar

VERANSTALTUNG Vielfältiges Programm unterhält 240 Besucher

Villmar. Der Männergesangverein "Teutonia" Villmar hat unter dem Titel "Chor trifft Kabarett" ein Konzert in der König-Konrad-Halle gegeben. 240 Besucher verbrachten einen kurzweiligen Abend mit den Sängern der Chöre "Teutonia" Villmar und "Eintracht" Niederselters, dem Ensemble "Sonaris" und dem Kabarettisten Michael Döbbelin.

Der gemischte Chor und der Frauenchor der "Teutonia" eröffneten das Konzert mit dem Lied "In this heart". Mit Teelichtern in der Hand zogen die Sängerinnen des Frauenchores auf die Bühne. So entstand eine besinnliche Stimmung.

Der Männergesangverein "Teutonia" gründete sich 1836 und ist heute der drittälteste Gesangverein im Landkreis Limburg-Weilburg. 2006, anlässlich des 170-jährigen Jubiläumskonzertes, wurde der Frauenprojektchor ins Leben gerufen und 2007 als Frauenchor innerhalb der "Teutonia" gegründet. Seit 2013 leitet der 20-jährige Dominik Pörtner aus Bad Ems die Chöre.

Die Chöre interpretierten Robbie Williams bekannten Popsong "Angels" neu und gaben ihm eine besondere Note. Auch das Gospelstück "Good news" und die Titel "Red Red Rose" und "Blessing of Aaron" waren von dem Chören der "Teutonia" zu hören.
Das Ensemble "Sonaris" begeisterte das Publikum. Die Sänger Sabina Vogel, Stephanie Muhl, Franziska Gamp, Steffen Schwendner, Gabriel Heun und Jakob Zscheischler haben sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Frankfurt kennengelernt. Ihr Repertoire reicht von Werken aus dem Frühbarock über romantische Literatur bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Nach ihren acht Liedbeiträgen wurden sie mit viel Applaus belohnt. Johann Hermann Scheins Gute-Nacht-Lied "Der Mond ist aufgegangen" gab das Ensemble seine Note und gestaltete das Lied abwechslungsreich. Auch die Lieder "Cantate Domino", "Abendständchen" und das Herbstlied "Bunt sind schon die Wälder" interpretierten die Sänger und Sängerinnen neu.

Döbbelin befasst sich mit der Liebe und Problemen des Fortschritts

In Villmar zu Gast war auch der Männergesangverein "Eintracht" Niederselters. Mit dem "Augustin-Rap" brachten die Sänger Stimmung in den Saal. Sie schnipsten, klatschten und rappten und erhielten viel Applaus vom Publikum. Der Chor sang außerdem die Lieder "Schöne Nacht", Weit geh’n die Gedanken" und "Nun sitz ich in der Schenke". Mit den Sängern der "Teutonia" sangen die Niederselterser noch die Lieder "Im Dorf da geht die Glocke schon" und "Rheinisches Fuhrmannslied".
Den kabarettistischen Teil des Abends übernahm Michael Döbbelin aus Wiesbaden. Der 22-Jährige betrachtete in seinen Liedern die Themen des Alltags und verpackte sie in Reime, die nicht immer stimmig waren, aber dennoch das Publikum zum Lachen brachten. Im Lied "Probleme" befasste sich Döbbelin mit dem Fortschritt und den damit einhergehenden Nachteilen, wie zum Beispiel eine Vielzahl von Kaffeesorten, die die Auswahl erschweren. Mit dem "Lied gegen Regen" versuchte er besseres Wetter herbeizusingen. Ein Liebeslied hatte der Kabarettist auf "Andrea" geschrieben.

 

 

Klingender Geburtstag
14.11.2014

Zahlreiche Gratulanten, Sängerinnen und Sänger erlebten beim Konzert „Farbtöne“ aus Anlass des 30. Geburtstages von Divertimento – dem Frauenchor der Cäcilia Chöre Lindenholzhausen – ein Konzert der unterschiedlichen Klangfarben.

 



Die Gastgeberinnen von Divertimento machten den Auftakt eines facettenreichen Chorabends.

Limburg-Lindenholzhausen. 
Zum 30. Geburtstag von Divertimento gab es noch mehr zu feiern: Seit inzwischen 20 Jahren steht der Frauenchor der Cäcilia Chöre unter der Leitung von Matthias Schmidt. Und zu Beginn des Geburtstagskonzerts forderte Moderator Hans Joachim Schupp die Konzertbesucher zu einem Happy-Birthday-Ständchen für Bürgermeister Martin Richard auf, der trotz seines Geburtstages das Konzert in Lindenholzhausen besuchte.

Divertimento eröffnete das Konzert im eigens für diesen Abend besonders illuminierten Gemeinschaftshaus mit „Laudate“, einer modernen Komposition des Amerikaners Patrick Liebergen. Sehr gefühlvoll präsentierte der Chor die Liebeslieder „You raise me up“, „Seasons of Love“ und „Can’t help falling in Love“. Der Song „Adiemus“ des walisischen Komponisten Carl Jenkins sorgte danach für Gänsehaut-Feeling bei den Zuhörern.

Zusammen mit jungen Damen aus dem Jugendchor der Cäcilia Chöre interpretierten die Sängerinnen, begleitet von einer Combo aus Piano, Bass und Schlagzeug, Hits von Lady Gaga, Katy Perry und Britney Spears. Da durfte eine Zugabe nicht fehlen, und mit dem Alpenrock-Song „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern verabschiedeten sich die Sängerinnen von Divertimento, um den Gastchören die Bühne zu überlassen.
Alle Besucher-Ensembles gehören der Sängergruppe 3 des Sängerkreises Limburg an und hatten spontan zugesagt, den Geburtstag des Frauenchores gemeinsam mit einem Konzert zu feiern. Aus Limburg brachte der Männerchor der Eintracht (Leitung Christoph Hilfrich) mit geistlichen Chorwerken und bekannten Volksliedern ganz andere Farbtöne als die Gastgeberinnen zu Gehör. Dabei erklang das aus der russisch-orthodoxen Liturgie stammende Vater Unser „Tieber Pajom“ und zum Abschluss das italienische Volkslied „Der Hahn von Onkel Giacometo“ in einer Bearbeitung von Richard Trares.

Die Sängerinnen und Sänger der Teutonia aus Villmar (Leitung Dominik Pörtner) hatten in ihrem Programm moderne Chorliteratur mitgebracht: „In this Heart“ von Sinéad O’Connor, „Angels“ von Robbie Williams in einem Arrangement des Maybebop-Frontmanns Oliver Gies sowie den Gospel-Song „Good news“ im Arrangement von Wolfgang Kelber.

Zum Ende des Konzerts erfreuten die Sänger vom Liederkranz Dietkirchen, die sich an diesem Abend mit Mitgliedern der Limburger Chorfreunde verstärkt hatten, unter der Leitung von Ilja Slobodoinski das Publikum mit bekannter Männerchorliteratur und zwei komödiantischen Vorträgen, dem „Schluckauf Mambo“ von Ulrich Tukur und „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n“ von Karl-Heinz Jäger. Ilja Slobodinski, der 1996 erstmals mit dem ukrainischen Spitzenchor „Oreya“ beim internationalen Chorwettbewerb der Cäcilia zu Gast wer, rockte mit seinen Sängern aus Dietkirchen und Limburg die Bühne im Sängerdorf.



 

 

Kirchenchor machte „die Tore weit“



Der Villmarer Kirchenchor unter Jutta Sode bot einmal mehr ein besinnliches Adventskonzert auf beachtlichen Niveau.
Foto: Klöppel

Villmar. „Machet die Tore weit“ ist sicherlich die Botschaft des Advents. Mit diesem Eröffnungslied wollte der Kirchenchor Villmar unter seiner Leiterin Jutta Sode die Menschen vor den Festtagen auch ermuntern, die Herzen zu öffnen, für die Ankunft des Gottessohnes, aber auch für das Miteinander unter den Menschen.
Sode gelang es glänzend, mit ihrer stimmigen Liedauswahl den zahlreich erschienenen Besuchern in der Villmarer Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ einen besinnlichen Abend im Advent zu bescheren. So unterschiedlich die Lieder auch waren, so übereinstimmend war die Botschaft. Drei Monate lang hatten die Aktiven des Kirchenchores Villmar für ihren großen Nachmittag geprobt, neue Lieder einstudiert und alte wieder aufgefrischt. In der ersten Hälfte gab es, wunderschön vorgetragen von den Sängerinnen und Sängern, das „Ave Maria“ und die festliche Komposition „Magnificat“, die die alttestamentlichen Verse des Propheten „Jesaja“ in eindrucksvolle Weise umsetzt.
„Übers Berg Maria geht“, die Lobeshymne für die Mutter Maria, und das Taizé-Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ wurden ebenfalls gekonnt vorgetragen. Die Taizé-typische Wiederholung der kurzen, prägnanten Botschaft wurden von der besonderen Akustik des Villmarer Gotteshaus beeindruckend unterstrichen.


Erfrischende Teutonia

Ebenfalls hatte der Villmarer Kirchenchor „Freude und Licht“, „In der Mitte der Nacht“ und die anspruchsvolle Kantate „Alles was ihr tut“ von Friedrich Buxtehude ins Programm genommen, bei der das „Schöneck-Ensemble“ glänzende musikalische Begleitung bot. Als Solisten des Kirchenchors wussten Sabine Epstein, Doris Reich, Alexandra Wiedehage, Mechthild Pischl, Peter Höhler, Wolfgang Gruber, Dr. Bernold Feuerstein, Gerd Dommermuth und Olaf Langer zu gefallen. Traditionell holt der Kirchenchor sich für sein Adventskonzert auch jedes Jahr einen Partner hinzu. Diesmal war es seit langem mal wieder der gemischte Chor des MGV „Teutonia“ unter der erfrischenden Leitung des jungen Dirigenten Dominik Pörtner.
Da einige der Aktiven in beiden Chören singen, hatten sie an diesem Nachmittag ein enormes Pensum zu absolvieren. Dass die „Teutonia“ den Ansprüchen genauso wie die Gastgeber vollauf gerecht wurde, stellte sie bereits zu Beginn mit Maierhofers extra einstudiertem „Mater Dei“ und dem vielbesungenen „Tebje Pajom“ Bortnjanskis unter Beweis. Das Spiritual „Good News“ brachte Hoffnung und gute Laune ins Gotteshaus. Bei „Mache dich auf“ beeindruckte Luisa Penner mit ihrer einmaligen Stimme. Ebenfalls großes Lob verdient hatte für seine Bass-Soloeinlage Josef Caspari. „The Blessing of Aaron“ durfte ebenfalls nicht fehlen; es thematisiert auf gekonnte Weise den ältesten biblischen Segensspruch.

Strahlen im Gesicht

Der Segen, den Gott dem älteren Moses-Bruder und seinen Söhnen, den israelitischen Priestern, spendete, kann sicher auch jeder Gläubige aus der Region mit dem Wunsch nach gesegneten Feiertagen und einem sorgenarmen Jahr 2015 gut gebrauchen. Ein großes Kompliment haben auch Michael Raile und Ulrich Schmidt an der Kirchenorgel verdient. Gemeinsam stimmten alle Mitwirkenden mit der Gemeinde „Maria sei gegrüßet“, „Tragt in die Welt nun ein Licht“, „Kündet allen in der Not“ und „Lass erschallen die Posaune“ an und entließen die Besucher nach knapp über einer Stunde wieder entschleunigt und mit einem Strahlen im Gesicht in den Abend. (rok)

 

 

Treue zur „Teutonia“ gewürdigt

Der MGV „Teutonia“ Villmar hat seinen Jahresabschluss in der Unterkirche gefeiert. Mit einem kurzweiligen Programm und der Ehrung langjähriger Sänger verbrachte die Sängerfamilie einen schönen Abend.



Langjährige Sänger der „Teutonia“ wurden ausgezeichnet.

Villmar. Der Vorsitzende Martin Trimpler zeigte sich in seiner Begrüßung erfreut, dass so viele Sänger und Sängerinnen gekommen waren, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen. Besonders begrüßte er den Vorsitzenden des Sängerkreises Limburg, Gerhard Voss.
Nach dem gemeinsamen Abendessen trug Rudolf Laux die Weihnachtsgeschichte nach Lukas auf „Frankfurterisch“ vor. Martin Trimpler ehrte gemeinsam mit Gerhard Voss die Sänger Harald Fluck, Karl-Heinz Fluck, Franz-Josef Wünschmann, Wolfgang Meuser und Martin Trimpler für 40 Jahre aktives Singen in der „Teutonia“. Hans Nattmann wurde für 25 Jahre aktives Singen geehrt.
Im Anschluss an die Ehrungen begeisterten die Sängerinnen und Sänger mit „Mache dich auf und werde Licht“, „in this heard“ und „Blessing of Aaron“. Als geforderte Zugabe brachten sie „Mater Dei“ zu Gehör.

Dem Dirigenten Dominik Pörtner sprach der Vorsitzende großen Dank und Anerkennung für seine geleistete Arbeit im vergangenem Jahr aus und forderte den Chor und den Dirigenten auf, mit dem gleichen Elan im kommenden Jahr weiterzumachen. Präsente gab es für die eifrigsten Sängerinnen und Sänger, die nur wenige Gesangstunden im vergangenen Jahr versäumt hatten. In gemütlicher, familiärer Atmosphäre verbrachten die Teutonen noch ein paar schöne Stunden.